| Sein Tipp für heiße Sommertage: Hechtfischen im Tandem |
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Gerade jetzt im Sommer tut man sich als Hechtangler oftmals sehr schwer. Es gibt für die Räuber Nahrung im Überfluß. Wenn man das Wasser während des Fischens einmal genauer betrachtet, kann man feststellen, dass die Raubfische sich in erster Linie von der Fischbrut ernähren. Selbst große Fische von über einem Meter Länge schwimmen in dieser Jahreszeit einfach mit offenem Maul in die Jungfischschwärme, um satt zu werden. Gerade als Spinnfischer steht man jetzt vor einem echten Problem: kleine Kunstköder machen wenig Sinn, denn in dieser riesigen Anzahl von Futterfischen fällt ein einzelner kleiner Kunstköder kaum auf. Und große Köder stehen zu dieser Jahreszeit nicht auf der Speisekarte...
Jetzt versucht man es mit einem Trick. Jetzt kommen Wobbler im Raubfischdesign zum Einsatz, jedoch mit einem kleinen aber effektiven Zusatz. Im Abstand von etwa 40 cm wird ein kleines Spinnerblatt oder ein kleiner Wobbler ohne Haken am Seitenarm vorgeschaltet. Diese Montage erscheint für den Raubfisch, als ob ein Nahrungskonkurrent in seinem Revier wildert. Selbst ein satt gefressener Hecht versucht zumindest diesen Störenfried zu verbeissen. Und das reicht ja oft beim Spinnfischen schon aus...
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